Vallendar

 Kneipp- und Luftkurort am Rhein



Startseite     » Geschichte     » tabellarische Darstellung

Geschichte der Stadt Vallendar

Vallendar ist keltischen Ursprungs (700 - 600 v. Chr.)
830/840Die Grundherrschaft über Vallendar durch die Erzbischöfe von Trier wird erstmals erwähnt
1052Schenkte Kaiser Heinrich III. den dem Reich gehörenden Königshof "Valentra" dem Stift St. Simeon und Judas nach Goslar
1143Gründung des Augustiner Klosters in Schönstatt
1143Vallendar kam als Lehen an die Grafen von Isenburg
1232Verkauften die Isenburger die Herrschaft Vallendar an Graf Heinrich III. von Sayn
1240Bau einer Burg durch Heinrich III., die bish 1767 der Sayner Familie gehörte und an deren Stelle die heutige "Marienburg" steht
1240Bau einer Stadtbefestigung mit vier Toren
1315Seit dieser Zeit ist ein Schöffengericht nachweisbar
1339Gottfried von Sayn bestätigt die Rechte des Deutschherrenordens
1345/1374Mehrmaliger Besitzwechsel Vallendars innerhalb der Familien Sayn-, Sayn-Wittgenstein-Hohenstein
1392Graf Johann v. Sayn-Wittgenstein verpfändet ¾ der Herrschaft Vallendar an Kurtrier
1402Ein Weistum des Ortes wird erstellt, es gibt umfangreichen Einblick in die Rechtsverhältnisse der damaligen Stadt
1445Die ersten Zünfte sind nachweisbar
1512Unter Kaiser Maximilian wird Vallendar dem Kurrheinischen Kreis zugeschlagen, dem u. a. Kurtrier angehört
1633Teilweise Zerstörung des Ortes im dreißigjährigen Krieg
1681Streit zwischen Sayn-Wittgenstein und Kurtrier wird vom Reichskammergericht zugunsten der Grafen Sayn-Wittgenstein entschieden
1695/1698Bau des Wiltberger Adelshof durch die Herren von Wiltberg
1767Verkauf der verbliebenen Hälfte der Herrschaft Vallendar durch die Grafen von Sayn-Wittgenstein-Hohenstein an Kurtrier
1767Vallendar wird Sitz eines Trierer Oberamtes
1769Verkauf der Burg durch den Kurfürsten von Trier an Herrn Josef Quirin d'Ester aus Malmedy
1770Abriss der alten Burg - Bau der heutigen Marienburg, Einrichtung einer Sohllederfabrik
1784Abriss des alten Rathauses
1790Vallendar wird zum Marktflecken erhoben
1802Die Vallendarer kommen zum Herzogtum Nassau
1804/1809Die mittelalterliche Stadtbefestigung mit vier Toren wird niedergelegt
1813/1814In den Befreiungskriegen ist Vallendar ständige Durchzugs- und Einquartierungsstation alliierter Truppen. Viele Einwohner sterben an Typhus.
1815Vallendar wird von den Herzögen von Nassau an das Königreich Preußen abgetreten - gleichzeitig dem neuen Landkreis Koblenz zugeschlagen
1822Vallendar kommt zur Rheinprovinz
1832In der Löhrstraße wird ein Betsaal für die evangelischen Einwohner eingerichtet
1836/1841Die alte romanische katholische Pfarrkirche wird niedergelegt, an ihrer Stelle von Johann Claudius von Lassaulx die heutige dreischiffige Hallenkirche gebaut
1842Erste Postanstalt kommt nach Vallendar
1845Bau der Schule in der Eulerstraße - heute alter Teil des Rathauses
1856Vallendar erhält von König Friedrich-Wilhelm IV. die Stadtrechte
1859Einweihung des neuen Krankenhauses St. Josef
1869Anschluss an das Eisenbahnnetz Koblenz - Neuwied
1884/1885Bau der Evangelischen Kirche am Weitersburger Weg
1890Bau des Bahnviadukts
1900Bau der Jüdischen Synagoge
1900/1901Die Pallottiner erwerben die Ländereien des ehemaligen Klosters Schönstatt
1932Im Merbachtal entstehen Kneippkureinrichtungen. Die Stadt wurde als Kneipp-Kurort anerkannt.
1939Mallendar wird eingemeindet
1939-1945Die Stadt wird im Zweiten Weltkrieg zu 60 % zerstört
1945Besetzung durch die amerikanischen - später durch die französischen Truppen
1946Erste frei gewählte Vertretung der Bürgerschaft nach dem Krieg
1954/1955Erste Wohngebiete werden am Monte Casino und auf dem Gumschlag erschlossen
1958Bau der Brücke über den Rhein nach Niederwerth
1959Erschließung Hanggelände Gartenstadt
1959In den Häusern Itschert, Heerstraße, wird seitens des Bundes Deutscher Hirnbeschädigter ein Kurheim eröffnet
1965Bebauung Mallendarer Berg
1968Die Anbetungskirche auf Berg Schönstatt wird konsekriert
1973Abriss der Rheinstraße - Ausbau der B 42
1975/1976Bau und Inbetriebnahme des Berufsförderungswerkes auf dem Mallendarer Berg
1976Bau der Rehabilitationseinrichtung des BDH für Jugendliche in der d'Esterstraße
1988Inbetriebnahme der WHU - Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung - in der "Marienburg"


     Inhaltsverzeichnis (Sitemap)

Impressum